Hallo zusammen,
Regen, Regen und noch mehr Regen, ein nicht enden wollender Alptraum, für Menschen ohne festen Wohnsitz.
Um so wichtiger, dass alle die Augen offen halten, um zu schauen, wo man helfen kann.
Heute starteten Kerstin und ich in Wuppertal und fuhren über Schwelm und Ennepetal nach Hagen.
Überall hielten wir Ausschau nach unseren Gästen, hielten an, wo es was zu tun gab, und versorgten alle mit dem, was unser Vereinsfahrzeug hergab.
Das war neben Essen und Getränken, Schlafsäcken und Isomatten auch Kleidung, Schuhe und ein gespendetes Handy.
Die Person freute sich ganz besonders.
"Endlich kann ich meine Mutter wieder erreichen", war das erste, was mit einem breiten Grinsen aus ihr heraus sprudelte.
Da hat man wieder gespürt, wie wichtig die Familie ist, egal wie und warum man auf der Straße gelandet ist.
Reden, zuhören, einfach da sein, ohne zu verurteilen, das wird in den Tagen, wo das trübe Wetter auf die Stimmung drückt, immer wichtiger.
Und genau das tun wir sehr gerne.
Viele haben wir schon irgendwie ins Herz geschlossen, anders herum aber auch.
Das kann keine Familie ersetzen, zeigt den Menschen auf der Straße aber, dass sie nicht vergessen werden.
Unsere Bitte, schaut nicht an den Menschen vorbei, als ob sie nicht da wären.
Schenkt ihnen ein Lächeln, ein Hallo oder ein paar Minuten eurer Zeit für ein kurzes Gespräch.
Ihr werdet überrascht sein und euer Bild, welches ihr über diese Menschen habt, wird sich positiv verändern.
Gute Nacht, Kerstin und Andreas vom Lichtschmiede e. V. Team