Hallo zusammen,
neue Woche, neue Planung oder so ähnlich.
Damit wir nicht ins Schwitzen geraten, egal wie groß der Hunger der Menschen, die wir treffen, auch ist, wurde erst einmal das Lager mit Terrinen aufgefüllt.
Sie sollten aber auch ihren Zweck erfüllen, deshalb ging es wieder raus auf die Straße.
Gestartet in Hattingen, über Witten nach Gevelsberg, danach Wuppertal und dann wieder zurück nach Hattingen.
So sah die Tour für Yvonne und mich heute aus.
Bei unserem ersten Stopp trafen wir direkt auf drei Herren, die Essen und Getränke gerne annahmen.
Da das Wetter zum Glück noch mitspielte und die Eisdiele nebenan noch geöffnet war, luden wir die drei Herren noch spontan auf ein Eis ein.
So dauerte dieses Treffen wieder ein paar Minuten länger.
Hin, Essen und Hilfsgüter verteilen und schnell wieder weg ist nicht so unser Ding.
Wir nehmen uns gerne Zeit für die Menschen und hören ihnen zu.
Wie dankbar sie dafür sind, zeigen sie uns immer wieder.
An anderer Stelle trafen wir nur das Haustier der Bewohnerin an.
Sie selbst war nicht vor Ort.
Wir versuchen es weiter.
In der nächsten Stadt brauchten uns gleich wieder drei Personen.
Dabei unser Karsten(Name geändert), ein Mensch der ununterbrochen reden kann, und mich im Vergleich zu ihm wie einen Stummen aussehen lässt.
Das soll was heißen.
Aber mit ihm zu reden, ist immer wieder schön, manchmal anstrengend, aber schön.
In der nächsten Stadt mussten wir mittlerweile gar nicht mehr so viel herumfahren.
Natürlich fahren wir immer noch viele Stellen an, aber in einem Ortsteil treffen wir in der Regel fast alle Personen an einem Ort.
Heute waren es gleich 4 auf einen Streich.
So entsteht jedes Mal eine gemütliche Runde.
Aber irgendwann muss man halt weiter.
Wir haben auch die eine oder andere Telefonnummer, bei der wir uns dann anmelden und einen Treffpunkt ausmachen.
Anders herum bekommen wir aber auch Nachrichten, wenn etwas Bestimmtes benötigt wird.
Eine win-win Situation also.
Nachdem ich Yvonne wieder zu Hause in Hattingen abgeliefert hatte, machte ich noch eine Runde durch Sprockhövel, durch den Ortsteil Haßlinghausen und durch Schwelm.
Ich wollte noch einmal nachschauen, ob der in Vohwinkel gestrandete Herr den Weg zurück nach Schwelm gefunden hatte.
Dem war aber nicht so.
Weder in Schwelm noch in Vohwinkel haben wir ihn heute angetroffen.
Wer weiß, vielleicht ist er auch einfach weitergezogen.
Wollen wir hoffen das es ihm gut geht.
Und wo ich schon mal vor Ort war, gab es noch eine Kleinigkeit zu essen.
Das Restaurant "Zur goldenen Möwe" lockte schon von weitem und ich konnte nicht widerstehen.
Auch wir gehen ungern mit knurrenden Magen ins Bett.
In diesem Sinne, gute Nacht. Yvonne und Andreas vom Lichtschmiede e. V. Team