Am 27.08 machten Björn und ich uns, mit vollgepacktem Auto, auf den Weg nach Wuppertal, um zu schauen, wo unsere Hilfe benötigt wird.
Wie schon in anderen Berichten erwähnt, es werden immer mehr.
Immer mehr, die unsere Hilfe und Unterstützung benötigen.
Als erstes machten wir uns auf die Suche nach einem alten Bekannten, den wir schon länger nicht mehr gesehen haben.
Aber er war auch an diesem Abend nicht an den Plätzen, an denen er sich normalerweise aufhält.
Wir hoffen sehr, es geht ihm gut, weil sein gesundheitlicher Zustand teilweise sehr kritisch war.
Andere Plätze, die wir aufsuchten, fanden wir nicht verlassen vor.
Es gab viel zu tun.
Viele Heißgetränke und Terrinen bereiteten wir zu, so dass unsere knapp 4 Liter Wasser schon schnell dem Ende zugingen.
Zum Glück haben wir unsere Anlaufstellen, an denen wir ohne großes Wenn und Aber eine frisch aufgefüllte Thermoskanne bekommen.
Als wir gerade einen jungen Straßenmenschen versorgten, der etwas abseits im Grünen sein Lager hat, kam eine junge Frau mit ihrem Hund dort entlang.
Sie grüßte freundlich und fragte, ob wir eine Autopanne hätten.
Ich erzählte ihr, warum wir hier auf dem Randstreifen der Straße stehen und weshalb wir am späten Abend unterwegs sind.
Sofort griff sie in ihre Hosentasche, drückte mir das Geld in die Hand, welches sie bei sich hatte und sagte: "Danke, dass ihr euch kümmert.
Das ist ganz großartig. Ich hab nicht viel dabei, aber vielleicht hilft es ja ein bisschen."
Danke an die nette und empathische junge Frau.
Ja, es hilft!
Jede Spende, egal in welcher Höhe, kommt denen zugute, für die wir Abend für Abend bis in die Nacht unterwegs sind.
Und wir freuen uns sehr über jede Spende, denn nur so können wir unser Ehrenamt ausüben.
Passt auf euch auf, Björn und Sabine vom Team Lichtschmiede e. V.