Hallo zusammen,
wir hoffen, dass ihr alle die Weihnachtszeit gut verbracht habt, ohne viel Stress, dafür aber mit viel Spaß und Geselligkeit.
Leider zieht ja gerade die große Erkältungswelle durch das Land, wovon auch wir nicht verschont bleiben.
Darum bestand das Team heute aus Kerstin und mir.
Auch dieses Mal war eine ganz große Runde geplant.
Gestartet sind wir heute in Schwelm.
Zuerst mussten nämlich noch ein paar Vorräte für die Tour eingekauft werden.
Nachdem das Auto mit Essen, Kleidung, Schlafsäcken, Isomatten und den letzten Geschenken ausgestattet war, ging es auf direktem Weg nach Bochum.
Es machte schnell die Runde, dass wir in der Stadt waren, denn ratz fatz wurden wir von vielen Menschen aufgesucht.
Essen, Kleidung und Schlafsäcke wechselten die Besitzer.
Wir mussten aber auch erfahren, dass ein Herr den wir schon lange besuchen, wieder im Krankenhaus gelandet war.
Wir drücken ihm die Daumen.
Eine uns bekannte Dame hat dafür einen festen Schlafplatz in einer Unterkunft, was sie uns freudestrahlend selbst erzählte.
Eine Sorge weniger.
Nach einer ausgiebigen Runde durch die Stadt ging es nach Langendreer, wo wir einen alten Bekannten trafen und anschließend nach Witten.
Nächster Halt war Hagen.
Auch hier gab es genug für uns zu tun.
Allerdings im allgemeinen weniger als normal.
Der anhaltende Regen sorgte wohl dafür, dass nicht alle aus ihren Unterschlupf kamen.
Als wir Hagen durchkämmt hatten, machten wir uns noch auf den Weg nach Wuppertal.
Hier gab es ein ähnliches Bild wie in Hagen.
Aber in der Fuzo von Elberfeld trafen wir einen Bekannten.
Er hatte reichlich Redebedarf, da privat einiges schief läuft.
Gerade noch liiert und ein Dach über dem Kopf, und Zack wieder Single und ohne Obdach.
Manchmal meint es das Leben einfach nicht gut mit einem.
Zum Glück hatten wir alles im Auto, was ihm so fehlte.
Nach einem langen Gespräch trennten sich unsere Wege wieder.
Beim nächsten Halt trafen wir unter anderem auf ein junges Paar.
Dadurch, dass ein Fahrzeug in die Hauswand ihrer Wohnung gefahren war, mussten sie diese verlassen.
Da die Eltern mit der Beziehung nicht ganz so glücklich sind, können die beiden auch nicht nach Hause.
Des öfteren über Nacht bei Freunden scheint die Gastfreundschaft an eine Grenze zu kommen, und sie verbringen immer öfter die Nacht auf der Straße.
Wir bleiben am Ball und schauen was wir machen können.
Nachdem wir alle uns bekannten Orte kontrolliert hatten, machten wir uns auf den Weg nach Hause.
Heute war es wie geplant eine große Runde.
Um 18 Uhr das Haus verlassen, um 18.30 Uhr die Tour gestartet, um 01.40 Uhr die Tour beendet und nach ca. 180 km um 2.00 Uhr das Auto wieder abgestellt.
Nicht immer fahren wir solche Touren, aber wenn man schon mal Urlaub hat, soll man diesen auch sinnvoll nutzen.
Gute Nacht, Kerstin und Andreas vom Lichtschmiede e. V. Team