24. Juli 2026

Das, was wir tun und wie wir es tun, ist richtig

Neben den vielen Schlafplätzen, die wir regelmäßig anfahren, gibt es auch einige Hotspots, auf denen es einen mehr oder weniger geordneten Andrang gibt. Hier verteilen unsere ehrenamtlichen Teams Speisen, Getränke und Ausrüstungsgegenstände auf ihren Fahrten in die Nacht.

Es gibt aber auch, so wie an diesem Tag, "Sonderfahrten" aufgrund eines Anrufs. Ein Paar wurde anscheinend von einem Bekannten kurzfristig auf die Straße gesetzt und benötigte dringend ein Zelt, Iso-Matten und Schlafsäcke sowie eine Grundversorgung an Lebensmitteln und Hygieneartikeln. Da wir die Menschen, die jetzt auch auf der Straße sind, schon kennen, war es klar, dass wir helfen müssen und werden. So packten wir die gewünschten Ausrüstungsgegenstände noch in den Wagen und los ging die Fahrt.

Wir kennen meistens keine Hintergründe, wenn wir die spendenfinanzierten Sachen herausgeben. Zwar hören wir Beschreibungen, fragen aber nicht nach, weil wir die Privatsphäre respektieren. Aber wenn eine glückliche Dame sagt "Dass man mit 53 Jahren auf einmal auf der Straße steht, hätte ich nie für möglich gehalten. Und dann bin ich so froh, dass es euch gibt und ihr so problemlos helft."

Und da auch ihr Partner sich mehrfach bedankt und uns gelobt hat, nehmen wir die Rückmeldung gerne an, weil es uns zeigt, dass das, was wir tun und wie wir es tun, richtig ist. Selbst wenn es uns schon fast peinlich ist, weil wir es gerne tun und nicht zur Befriedigung unserer Egos machen, so wissen wir, dass unsere Hilfe für Obdachlose und Bedürftige richtig und wichtig ist.

Lichtschmiede e.V. - Hilfe, die ankommt