05. Februar 2026

Eine Isomatte, ein Schlafsack und ein paar Minuten Gespräch machten einen spürbaren Unterschied

Vier Grad, leichter Regen.

Gegen 20:00 Uhr starteten wir von Ennepetal aus Richtung Hohenlimburg und Hagen. Die bekannten Schlafplätze in Hohenlimburg waren leer. Also weiter in die Hagener Innenstadt.

Ein Mann kam gezielt auf uns zu. Er erhielt eine warme Jacke, gestrickte Strümpfe und eine heiße Terrine. Ein kurzes Danke, dann ging er weiter. Mit einer Tasche voller Pfandflaschen.

In einer noch zugänglichen Geschäftsstelle trafen wir eine Frau, die uns bereits von der letzten Tour bekannt war. Sie wartete weiterhin auf einen Platz in einer Unterkunft. Der Kontakt besteht, der Zeitpunkt ist offen. Unterstützung lehnte sie ab, schickte aber Grüße mit.

Am Hauptbahnhof war es ungewöhnlich ruhig. Ein junger Mann saß auf dem kalten Boden. Eine Isomatte, ein Schlafsack und ein paar Minuten Gespräch machten einen spürbaren Unterschied. Nach einer letzten Runde durch Bahnhofshalle und Vorplatz fuhren wir zurück ins Lager.

Für diese Nacht war niemand mehr unterwegs. Danke an alle, die unsere Arbeit möglich machen.

Passt gut auf euch auf sagen

Andreas und Susanne

vom Team Lichtschmiede e. V.