Als wir unsere Tour nach Hagen begonnen haben, haben wir darüber gesprochen, ob wir auch Witten anfahren, um nach einem neuen Schäfchen zu gucken.
Uns war schnell klar, dass vielleicht manch einer denkt, das sei "den Aufwand nicht wert", für eine Person so einen Umweg zu machen.
Aber genau solche Menschen engagieren sich bei der Lichtschmiede: die, denen es dieser eine Mensch so was von wert ist, auszurücken und zu schauen, wie es ihm geht.
Für die Menschen, um die wir uns kümmern, bedeutet es die Welt.
Was wir neben einer warmen Mahlzeit und dicken Socken verteilen, ist das Gefühl, dass man wichtig ist, dass man zählt, dass sich JEDER Weg lohnt.
Dass, während man in alleine in seinem Schlafsack liegt, jemand kilometerweit entfernt an einen denkt und sich auf den Weg macht, um zu schauen, ob alles okay ist.
Fährt die Lichtschmiede nächstes Mal wieder raus?
Darauf könnt ihr euch verlassen!
Wir drehten dann noch eine Runde durch Witten und fuhren verschiedene Schlafplätze an, bevor wir nach Hagen durchstarteten.
Wir waren wegen des Regens nicht sicher, ob unsere Schützlinge sich vielleicht alle zurück gezogen hatten, aber ganz im Gegenteil: Sie waren da und freuten sich darüber, sich mit einer Terrine und einem Kaffee aufwärmen zu können.
Es gab Süßigkeiten für Menschen, deren Augen regelrecht leuchteten, wei sie schon ewig kein Geld für so einen "Luxus" übrig hatten und es gab nochmal warme Socken und Mützen, denn ein plötzlicher Temperaturabfall Ende April triftt einen hart, wenn man kein eigenes Zuhause hat.
Es war schön zu sehen, dass unsere Hilfe von jener Art ist, die tatsächlich direkt bei denen ankommt, die Hilfe dringend nötig haben.
Wir freuen uns schon aufs nächste Mal.
Passt auf euch auf, Kathrin und Olaf vom Team Lichtschmiede e. V.