Auch am zweiten Weihnachtstag ging es mit Andreas und mir wieder auf die Straße.
Zuerst fuhren wir nach Gevelsberg zur Sportalm.
Dort durften wir eine frisch gekochte Nudeltomatensuppe und einen Einkaufswagen voll mit Hygieneartikeln und allerhand süßen Sachen als Spende abholen.
Vielen Dank.
Zurück am Lager luden wir kleine, liebevoll gepackte Tüten mit Keksen und Schokolollis ins Auto, die uns die liebe Angelika Tach gespendet hatte.
Dazu kamen die Leckereien von Gabi Behnke.
Trotz grauem Himmel und Dauerregen hatten wir gute Laune.
Die Fahrt ging heute nach Hagen zum Bahnhof.
Der erste Halt war wie immer bei einem unserer Freunde, der es auch zurück in eine Wohnung geschafft hatte.
Auch das gehört dazu, nicht zu sagen, du hast jetzt eine Wohnung, wir kommen nicht mehr.
Nein, selbst jetzt möchten wir noch helfen und schauen, dass es gut läuft.
Über die Weihnachtstüten und Leckereien freute er sich richtig und zusammen mit der frischen Suppe rundeten wir den Besuch ab.
Am Bahnhof angekommen sah es sehr verlassen aus, was mit an dem Wetter lag.
Doch es kam wie fast immer.
Wir stehen ein paar Minuten lang und warten, doch keiner kommt
Dann wollen wir gerade einsteigen und losfahren und da kommt meistens der Erste und erwischt uns zum Glück gerade noch.
Als ob das der Startschuss war, kamen langsam nach und nach doch noch mehr.
Einer fragte uns, warum wir an Weihnachten zu ihnen auf die Straße fahren, damit habe er ja gar nicht gerechnet.
Doch so sind wir, auch an Weihnachten kommen wir zu euch auf die Straße und denken an euch.
Wir möchten im Namen der Lichtschmiede allen, die uns so lieb und großzügig unterstützt haben, ein großes Dankeschön aussprechen.
Ihr macht es möglich, dass wir den Menschen, denen es nicht so gut geht, ein Lächeln ins Gesicht zaubern können.
Bis bald, Andreas und Björn