Hallo zusammen,
nachdem die Woche voll mit Terminen war bis hin zu unserer Jahrehauptversammlung, ging es dann gestern wieder raus.
Zusammen mit Albana und Michael von "Niederwenigern hilft" starteten wir mit einem gut gefüllten Auto in Hattingen.
Auf dem Weg zu unserem ersten Stopp in Bochum klingelte schon das Telefon.
Wir, bzw Michaels lecker gekochtes Essen, wurde schon sehnlichst erwartet.
Ein wirklich leckerer Wirsingeintopf mit ordentlich Hackfleisch sorgte für wohlige Wärme und einen vollen Bauch.
Kaltgetränke, Snacks, Plätzchen, Kaffee und ein selbstgemachter Kuchen rundeten die Sache ab.
Kleidung haben wir auch noch verteilt, so dass hier erst einmal keine Wünsche mehr offen geblieben sind.
Von Bochum ging es nach Hagen.
Hier wurden wir ebenfalls freudig empfangen.
Leider merkt man, dass immer mehr Obdachlose und Bedürftige unser Essenangebot in Anspruch nehmen.
Sei es eine einfache Terrine oder das frisch zubereitete Essen.
Alles wird gerne genommen.
Letzteres bestimmt lieber.
Nachdem wir in Hagen fertig waren, machten wir uns auf den Weg nach Wuppertal.
Hier war es heute auffällig ruhig.
Als wir einen weiteren Hilfeverein in der Stadt sahen, brachen wir in Wuppertal ab und fuhren nach Gevelsberg.
Hier gingen wir einer Meldung nach.
Leider schlief die Person schon.
Etwas Essen war noch da, wenn auch nicht mehr ganz so viel.
Zwei weitere uns bekannte Bedürftige, die wir anriefen, wollten heute auch nichts mehr essen.
So machten wir uns wieder auf den Weg nach Hattingen, wo wir die Tour am Sitz von "Niederwenigern hilft", dem Restaurant "Alter Gasthof", beendeten.
Ein sehr schöner Abend.
Albana, die schon lange für die gute Sache aktiv ist, ist aber heute das erste Mal mit auf der Straße gewesen.
Sie war erschrocken und begeistert zugleich.
So wie es uns, glaube ich, allen gegangen ist, als wir der Realität ins Auge blickten.
Zudem konnten wir auch noch Thermobecher verteilen.
Bei den Temperaturen, sehr nützlich und immer wieder gerne genommen.
Danke an den edlen Spender, der uns gleich einen großen Karton davon zur Verfügung gestellt hatte.
Auf jeden Fall war es ein sehr schöner Abend.
Gefühlt haben wir heute "Danke" oder "Gott beschütze euch" etc. ca. 1000 mal gehört.
Dabei müssen auch wir dankbar sein.
Dankbar, dass die Menschen uns so nah an sich heran lassen, uns vertrauen und sich uns gegenüber immer wieder öffnen, um ihre Geschichten mit uns zu teilen.
Auch wenn es traurig ist, dass Hilfevereine wie wir überhaupt gebraucht werden, freuen wir uns jetzt schon auf die nächste Tour.
Gute Nacht, Albana, Michael und Andreas