Heute freuten wir uns auf die Begleitung von Michael von "Nierderwenigern hilft".
Somit holte ich zunächst Michael ab, wir luden frische, selbstgemachte Frikadellen und Kartoffelsalat sowie unzählige Süßigkeiten, Kekse, Hygieneartikel, Getränke usw. ins Auto.
Von dort aus holten wir Isabelle ab und starteten unsere Tour in Witten.
Dort angekommen wurden wir bereits freundlich von 3 uns bekannten Herren begrüßt.
Die Freude war umso größer, als sie erfuhren, dass Michael mal wieder Köstlichkeiten aus seiner Küche an Bord hatte.
Es schmeckte allen sichtlich und auch teilweise hörbar.
Selbstverständlich erhielten sie auch gekühlte Getränke von uns und Michael übergab jedem der Herren noch ein Paar Socken.
Wir blieben dort noch eine ganze Weile und unterhielten uns mit den dreien.
Auch das ist bei unseren Besuchen immer wieder gern angenommen.
Ein einfaches Gespräch.
Von dort führte uns die Tour nach Bochum.
Für Michael eine Stelle, an der er sehr lange Zeit mit seinen selbstgemachten Köstlichkeiten geholfen hatte.
Jeder der dort Anwesenden erkannte ihn sofort wieder und die ersten Handys kamen zum Einsatz, um Freunde und Bekannte zu informieren, dass wir von der Lichtschmiede gemeinsam mit Michael vor Ort waren.
Frikadellen, Kartoffelsalat, Süßigkeiten, gekühlte Getränke aber auch Hygieneartikel wechselten schnell den Besitzer.
Auch hier wurden die Kochkünste von Michael des öfteren lobend erwähnt und ein Nachschlag wurde ebenso gerne genommen.
Bedingt durch die Vielzahl der Anwesenden, teils intensiven Gesprächen und aber auch mit mehreren Momenten der Fröhlichkeit, verflog die Zeit einfach.
Isabelle führte "Frauengespräche" mit den anwesenden Damen und auch hier machte es sichtlich Freude.
Ups, schon 1,5 Stunden am selben Ort.
Das ist nicht der Regelfall, macht aber nichts.
Michaels fröhliche und direkte Art zog einfach und trug zur guten Stimmung maßgeblich bei.
Natürlich "mussten" wir noch an einen anderen Ort in Bochum, denn wir wissen ja, dass sich dort eine Dame stets in den Abendstunden aufhält.
Obwohl nein, wir müssen natürlich nicht, aber wir wissen, dass es ihr nicht gut geht und sie nur unregelmäßig Nahrung zu sich nimmt.
Drogen und Alkohol sind bei ihr absolut kein Thema.
Also, nix wie hin zu ihr und sie freute sich wieder sehr.
Auch hier kamen die frischen Produkte natürlich hervorragend an und über die gekühlten Getränke freute sie sich sehr.
Hier blieben wir auch wieder geraume Zeit.
Michael kannte die Dame bis gestern nicht und war von ihr recht angetan.
Das jemand, der wirklich nichts hat außer dem, was er bei sich trägt, sagt: "Wenn ich niemandem was wegnehme, würde ich sehr gerne etwas essen."
Ein Musterbeispiel für Empathie.
Die letzte Station sollte Wuppertal sein.
Hier trafen wir auch auf alte Bekannte, die sich ebenso über Nahrung freuten wie auch über Bücher, Süßigkeiten usw.
Die Herren waren allerdings heute nicht in Plauderlaune und so machten wir uns auf in einen anderen Stadtteil, trafen dort aber niemanden an.
Es war spät und dunkel geworden und so planten wir die Rücktour nach Hattingen.
Flux den Weg ins Navi eingegeben und dann...
... erreichte uns eine Meldung, dass 4 Personen in Gevelsberg sich sehr über etwas zu essen und trinken freuen würden.
Okay, Navi aus und ab nach Gevelsberg, wo wir dann aber nun niemanden am angegebenen Ort angetroffen haben.
Somit zurück zu Plan A und ab nach Hattingen und meine beiden Beifahrer heimbringen.
Wir würden uns über Verstärkung im Straßenteam sehr freuen, denn wie wir bei unseren Touren feststellen, wird der Bedarf an Hilfe immer mehr.
Meldet euch sehr gern bei uns.
Gute Nacht, Isabelle und Thorsten vom Lichtschmiede e. V. Team und Michael von "Niederwenigern hilft"