Nach einer ordentlichen Stärkung machten sich Yvonne und Tom am gestrigen Montag auf den Weg, um nach einer Frau zu sehen, welche sie seit ein paar Tagen nicht mehr an ihrer "gewohnten" Stelle angetroffen hatten.
Leider war es auch heute so, dass sie nicht vor Ort war.
Die durch Zufall anwesende Bundespolizei erklärte noch, dass man sie vom Sehen her kennen würde und man ihr ausrichten würde, dass sie vermisst wurde.
Das war auch keine Floskel, denn als die beiden sich auf den Weg machten, sahen sie wie eine Frau, die der Dame ähnlich sah, durch die Bundespolizei angesprochen wurde.
Danke an die sehr netten Beamten.
Da ja nunmal hier klar war, dass man sie nicht antreffen würde, fuhren die beiden einmal von Hattingen nach Langenberg, da aus vorausgegangen Gesprächen klar war, dass sie dort beheimatet war.
Leider war es auch dort so, dass sie nirgends zu finden war.
Also hieß es:
Auf nach Wuppertal - wo man wie gewohnt auch schnell Leute antraf, die sich über Schlafsäcke, heiße Terrinen oder einen Kaffee sehr freuten.
Es waren wieder einmal die einfachen und für uns so selbstverständliche Dinge, die in Anspruch genommen wurden - ein ganz einfaches Gespräch von Mensch zu Mensch zum Beispiel.
In Hagen war es ähnlich und man sah den Obdachlosen auch zum Teil schon an, dass man sich darüber freute, jemanden von der Lichtschmiede wiederzusehen.
Jetzt war es dann aber auch Zeit, sich auf den Weg zu machen, um nach Hause zu kommen.
Auf dem Rückweg sahen sie nochmals nach, ob die Dame aus Hattingen mittlerweile wieder vor Ort war, aber sie schien sich woanders niedergelassen zu haben.
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Jede helfende Hand ist eine willkommene.
Euer Team von Lichtschmiede e. V.